Welche Nachbehandlungen sind nach einer Brustvergrößerung nötig?

Niemand kann sich seine Körpermaße aussuchen, aber jeder kann sie durch Essverhalten, Sport und Bewegung beeinflussen. Ein Körperteil indes entzieht sich meist dem Formungswillen des Besitzers oder der Besitzerin – die Brust.

Ein Busen, der nicht zu den Körperproportionen passt, ob zu klein, zu schlaff oder zu groß, kann psychische Probleme oder gesundheitliche Schäden verursachen. Daher gehören Brustvergrößerungen oder Brustverkleinerungen zu den weltweit häufigsten Schönheitsbehandlungen. Mit Hilfe von Brustimplantaten beziehungsweise schonenden Techniken der Bruststraffung oder Brustverkleinerung kann vielen Patienten weitergeholfen werden.

Dr. Harald Kaisers steht seit 2013 auf der FOCUS Ärzteliste – TOP-Mediziner Brustchirurgie

Seit 2005 führen die beiden Ärzte schon die Praxisklinik am Markt in Leipzig. Sie gehören zu den Jameda TOP 10 der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen in Leipzig. Bereits zum sechsten Mal wurde Dr. med. Harald Kaisers auf die Ärzteliste der TOP-Mediziner der Fachrichtung Brustchirurgie des FOCUS Magazins gesetzt.

Wir beraten und betreuen unsere Patienten vor, während und nach einer Brust-OP. Im Anschluss an eine Brustvergrößerung gibt es viele Fragen, die immer wieder auftauchen. Einige davon möchten wir hier beantworten:

Kann man nach einer Brust-OP duschen?

Dr. med. Harald Kaisers: Nach der Operation sollten Sie sich ausruhen und jede körperliche Anstrengung vermeiden. Deshalb und um den Verband oder das Pflaster trocken zu halten, ist es besser, sich vorsichtig zu waschen anstatt zu duschen. Nach drei bis vier Tagen steht der erste Kontrolltermin in der Praxisklinik an, danach können Sie wieder sorgenfrei duschen.

Gibt es Schwellungen oder Blutergüsse?

Dr. med. Harald Kaisers: Schwellungen der Brüste sind nach einer Operation normal. Diese müssen nicht immer gleichmäßig auftreten, so dass die Brüste unter Umständen erst einmal unterschiedlich groß wirken können. In den ersten Tagen sind auch leichte Blutergüsse möglich. Gegen Schwellungen oder Schmerzen helfen Schonung und Schmerzmittel. Nach einigen Tagen gehen die Begleiterscheinungen wieder zurück.

Muss ich zum "Fäden ziehen"?

Dr. med. Harald Kaisers: Viele Kliniken arbeiten inzwischen mit selbstauflösendem Material. Deshalb ist es nur noch selten nötig, Fäden zu ziehen. Falls doch, geschieht dies zwischen dem 12. und 14. Tag nach der Operation.

Gibt es Narben nach einer Brustvergrößerung?

Dr. med. Harald Kaisers: Jeder Einschnitt im Körper hinterlässt Narben. Auch wenn diese klein sind, können Sie die Narbenentwicklung günstig beeinflussen. In erster Linie empfehlen sich die körperliche Schonung, die Pausierung von stark beanspruchenden, stauchenden Sportarten genau wie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Zudem sollten Sie die Brust, insbesondere den Bereich der Narben, im ersten Jahr nach der Operation keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Massagen oder Hautpflege mit bestimmten Narbensalben oder Silikonprodukten können Sie mit Ihrem Arzt besprechen und zu gegebener Zeit in Ihre Pflegeroutine übernehmen.

Muss ich nach der Brust-OP einen BH tragen?

Dr. med. Harald Kaisers: Nach der Operation bekommen Sie meist gleich einen Brustgürtel von uns angelegt, den Sie bis zu sechs Wochen tragen sollten. Der Brustgürtel sichert die Lage der Implantate. In manchen Fällen empfehlen wir auch das Tragen eines Stütz-BHs. Ihr Arzt wird die für Sie geeigneten Hilfsmittel und Tragezeiten mit Ihnen besprechen.

Wann kann man wieder Sport treiben?

Dr. med. Harald Kaisers: Zunächst sollten Sie nach einer Brustvergrößerung alle anstrengenden Bewegungen vermeiden. So sind nach der OP nur leichte Bewegungen erlaubt und bestimmte Verhaltensregeln zu beachten. Nach zirka sechs Wochen können Sie alle gewohnten Betätigungen wieder aufnehmen und Sport treiben. Sportarten, die die Brustmuskulatur stark beanspruchen oder übermäßig stauchen, wie es zum Beispiel beim Joggen der Fall ist, sollten bis zu drei Monate unterbrochen werden.

Sind Kontrolluntersuchungen nötig?

Dr. med. Harald Kaisers: Ja! Die erste Kontrolluntersuchung steht nach drei bis vier Tagen an, die weiteren Kontrollen nach zwei, sechs und zwölf Wochen. Danach kommen Sie bitte einmal im Jahr zur Nachkontrolle in die Praxisklinik. Meist ist dies nur eine kurze Untersuchung.

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